Erstes Bundesland mit einer Lärmschutzbeauftragten

Das Mitglied von Bündnis90/die Grünen Dr. Gisela Splett ist Lärmschutzbeauftragte im Bundesland Baden-Württemberg. Jetzt stellte sie ein Konzept vor, wie Lärm an hochbelasteten Verkehrswegen gemindert werden soll. Jeder Bürger soll ein Recht auf Lärmschutzmaßnahmen bekommen, wenn die Belastung nachts einen bestimmte Richtwert übersteigt. Neu ist, dass der Lärm verkehrsübergreifend zwischen Schiene und Straße untersucht wird.

Der Lärmanalyse liegen Lärmkarten zugrunde, die in den meisten Kommunen bereits vorliegen. Die Deutsche Bahn will bis Ende dieses Jahres Lärmkarten erstellen. Die Kosten für die Lärmsanierung sollen zwischen den unterschiedlichen Verursachern aufgeteilt werden. Splett will mit ihrem Vorschlag eine bundesweite Debatte über Lärmschutz anstoßen. Die gesetzlichen Regelungen dazu müsste allerdings der Bund schaffen. „Der noch zumutbare Belastungswert nach Abschluss der Sanierung müsse vom Bund festgelegt werden“, führte die Lärmbeauftragte aus. Das Verfahren zur Lärmsanierung soll am Beispiel einer noch zu bestimmenden Modellkommune durchspielt werden.

So könnte es gehen: Abgrenzung eines von Lärm betroffenen Gebietes, Ermittlung des Sanierungsbedarfs und der Dringlichkeit, gemeinsame Suche aller Behörden und Baulastträger nach Lösungen und verursachergerechte Kostenverteilung. Das Verfahren sieht auch die Beteiligung der Bürger vor und soll mit der für die Kommunen bereits vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung verbunden werden.

Weitere Infos unter SWR Landesschau aktuell

Ein Gedanke zu „Erstes Bundesland mit einer Lärmschutzbeauftragten

  1. kurt.stoelzle, 73776 Altbach Mörikeweg 34

    seit wann ist die um 6.oo Uhr beginnende Flugbewegungszeit auf 5.oo Uhr zurückverlegt worden.?

    Heute 10.11.2013 waren um 4.59 und 5.02 zwei Anflüge auf den Stuttgarter Flughafen.
    Eine Sauerei ist das !

    mfg Stölzle

    Antworten

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